| Memfis | Tracks: 11 | |||
| The Wind-Up | Länge: 38:14min | ![]() |
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| Dental Records / H'art | 8,5 von 10 Punkten | |||
| http://www.memfis.net | ||||
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Den Wenigsten hierzulande dürften Memfis und ihr Label Dental Records bisher etwas sagen. Schließlich ist Memfis nicht nur eines der ersten Signings des sehr jungen schwedischen Labels, sondern deren Debüt „The Wind-Up“ tatsächlich auch die erste Veröffentlichung des Labels. Wenn allerdings alles mit rechten Dingen zugeht, dürften sowohl Band als auch Label mit dieser Veröffentlichung gleich ordentlich durchstarten. In Schweden haben sie glatt mal die Top 20 der Album-Charts gestürmt und auch hierzulande sollten sie eigentlich ordentlich für Aufsehen sorgen können. Denn das Debüt, das die vier Schweden hier vorlegen, kann sich echt hören lassen. Hier gibt es ausgereiften Progressiv-Metal, der sowohl |
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technisch als auch songwriterisch alle Register zieht. Statt also wie so oft zu einer reinen Vorführung der technischen Fähigkeiten zu verkommen, haben das Songwriting und die vielfältigen Elemente, die in den 11 Songs auftauchen, Hand und Fuß. Die Haupteinflüsse von Memfis sind ganz eindeutig Burst und Mastodon – zwei Einflüsse für die man sich aber definitiv nicht zu schämen braucht. Schließlich zeichnen sich beide Bands dadurch aus, dass sie ihre ganz eigenen Wege beschreiten und eigenständige Vorstellungen haben, wie Progressiv-Metal zu klingen hat. Auch wenn Memfis mit den Einflüssen dieser beiden vielleicht nicht mehr genauso eigenständig sind, so machen sie ihre Sache doch ähnlich überzeugend. Die düsteren Soundwände in Kombination mit den schnellen Drums und besonders der HC-beeinflusste Schreigesang klingen stark nach Burst, auch wenn Memfis nicht ganz deren atmosphärischen Tiefgang erreichen. Stattdessen bauen Memfis lieber mehr Prog-Metal Elemente a la Mastodon ein und decken damit ein Spektrum von finsteren atmosphärischen Parts bis hin zu reinen Metal-Riffs und anspruchsvollen Technik-Spielereien ab. Dazu haben sie noch einen Sound der klar und präzise genug ist, um die technische Finesse der Schweden rüber zu bringen, aber nicht so überproduziert ist, dass die düstere Atmosphäre verloren geht. Auch wenn Memfis sich noch nicht ganz von ihren Vorbildern gelöst haben, ist „The Wind-Up“ einfach ein verdammt gut gemachtes Metal-Album, dem man diese hochkarätigen Einflüsse kaum übel nehmen kann. 8,5 von 10 Punkten (Ramon) |
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